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Ratgeber

Überprüfung von Elektroanlagen

Für den Zustand der elektrischen Anlage ist der Eigentümer verantwortlich – im Betrieb und auch privat. Und die neue DGUV Vorschrift 3 nimmt auch elektrische Anlagen in Wohnungen nicht mehr von der Prüfpflicht aus. Eine fachgerechte Überprüfung gibt Ihnen somit die Gewissheit, dass ihre Elektroanlagen allen Sicherheitsvorschriften genügen.

Warum ist eine Prüfung von E-Anlagen erforderlich?

Gemäß DGUV Vorschrift 3 sind regelmäßige Sicherheitsprüfungen vorgeschrieben und durch den Unternehmer bzw. Eigentümer zu organisieren. Zum einen können elektrische Anlagen durch Schäden die Produktion zum erliegen bringen, zum anderen sind ca. 30 Prozent aller Brände auf Mängel an elektrischen Anlagen zurückzuführen.

Was muss geprüft werden?

Laut der DGUV V3 sind dies alle Betriebsmittel die als Ganzes oder in Teilen dem Anwenden, Übertragen, Verteilen und Verarbeiten von elektrischer Energie dienen. Dabei werden diese in nachfolgende 3 Kategorien eingeteilt.

Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel

Können nach der Verwendung wieder abgebaut oder zerlegt werden Dazu gehören zum Beispiel Bürogeräte wie Computer, Drucker und Leuchten, elektrische Werkzeuge im allgemeinen und Haushaltsgeräte wie Mikrowellen, Kaffemaschinen und Toaster.

Ortsfeste elektrische Betriebsmittel

Sind mit ihrer Umgebung fest verbunden, z.B. Gebäudeinstallationen. Dazu gehören zum Beispiel Geräte wie: Kühlschränke, Herde, Boiler und Waschmaschienen.

Elektrische Anlagen

Sind ein Zusammschluss von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel. Beispiele für solche Betriebsmittel sind Sicherungskästen, Steckdosen und Leitungen.

Wie oft ist eine Prüfung erforderlich?

Bei ortsveränderlichen und ortsfesten Betriebsmitteln gibt die DGUV V3 eine Prüffrist von 6 Monaten vor welche verlängert werden kann, wenn eine geringe Fehlerquote von unter 2 % erzielt wird. Als Maximalwert wird in der DGUV V3, ehemals BGV A3 , 1 Jahr für Werkstätten, Produktionshallen oder Baustellen vorgeschrieben. Spätestens alle 2 Jahre ist eine Prüfung an Betriebmitteln in Büros oder ähnlichem erforderlich. Für ortsfeste Anlagen gilt laut DGUV eine Prüffrist von vier Jahren – allerdings nur wenn sie normal beansprucht wird. Ist die Anlage an einem Ort montiert, der besonders heiß, kalt, feucht oder staubig ist, sind die Fristen zu verkürzen. Was hier angemessen ist, das muss im Einzelfall von einer Elektrofachkraft beurteilt werden. Für Fehlerstrom-, Differenzstrom und Fehlerspannungs-Schutzschalter in stationären Anlagen gilt eine Prüffrist von sechs Monaten.

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